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Von Eltern für Eltern - Geschichten aus dem Leben

Das Leben mit einem oder auch gleich mehreren Fra-X-Kindern ist oft nicht einfach.

Aber auf jeden Fall ist es immer aufregend und manchmal auch lustig.

Wir haben hier für Sie eine Sammlung von Geschichten zusammengetragen, die das Leben mit unseren Kindern widerspiegeln,

zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln anregen sollen.

Gerne veröffentlichen wir für Sie an dieser Stelle auch Ihre Geschichte.

Senden Sie diese bitte, vielleicht sogar mit Foto, an die Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Fra-X Team

 

Der Weg zur Diagnose

Unser Sohn Joshua ist unser erstes Kind. Seine Geburt verlief normal und die ersten Monate waren für uns nicht ungewöhnlich. Er aß und schlief gut. Sein Weinen begründeten wir standardmäßig mit Koliken. Wir verstanden natürlich nicht, dass es vielleicht einfach nur an dem normalen Besuch von Familie und Freunden lag, was einfach zuviel war.

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Erfahrungsbericht wohnen

von Familie Kirschner

Unsere behinderten Kinder wohnen zunächst wie auch andere bei ihren Familien. Im Erwachsenenalter möchten einige gern ausziehen, andere lieber bei ihren Eltern bleiben. Aber irgendwann kommt die Zeit, dass Eltern, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr in der Lage sind, ihre erwachsenen Kinder zu betreuen. Dann ist die Entscheidung zu treffen, wo sie wohnen können. Es kommen verschiedene Wohnformen der Behindertenhilfe infrage.

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Meine Fahrt nach Mallorca

von Christian Lamp



Von der WFB, in der ich als Schlosser arbeite wurde eine Flugreise für 10 Mitarbeiter nach Mallorca angeboten. Ich habe mich gleich angemeldet und auch einen Platz bekommen.

Im September 2005 war es endlich soweit. Morgens um 9 Uhr trafen wir uns vor der Werkstatt und fuhren mit 2 Werkstattbussen nach Hamburg zum Flughafen. Um 13 Uhr ging es endlich los.Nach einer Zwischenlandung in Stuttgart flogen wir dann über die Alpen und konnten bei guter Sicht die schneebedeckten Berge sehen.

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Kellner im Hofgut Himmelreich in Kirchzarten, Schwarzwald

von Daniel Petzborn

Liebe Leser vom FRAX-Info,

letzten Sommer habe ich ein Praktikum im Himmelreich gemacht.
Das Himmelreich ist ein Hotel mit Restaurant in der Nähe von Freiburg und auch nicht weit vom Titisee.
Ich habe dort als Kellner gearbeitet und den Gästen Kaffee, Bier und Schnaps serviert.
Gewohnt haben wir in der Nähe auf dem Erlenhof (www.erlenhof-himmelreich.de). Dort konnte ich nach der Arbeit dann noch reiten.
Wir haben auch einige Ausflüge gemacht, nach Basel zur Van-Gogh-Ausstellung, zur Insel Mainau, nach Triberg und zum Kamelhof in Rotfelden.
Am letzten Sonntag war ein Fest im Himmelreich. Da kamen der Franz und der Carsten uns besuchen, und wir haben zusammen gut gegessen.

Es grüßt Euch

Euer

Daniel Pertzborn

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Jugendkunstprojekt "Wildstyle"

von Birgit Krämer


Wenn „Ultravogel“ und andere Kunstwesen auf Menschenaffen treffen ...

Großer Erfolg für das Jugendkunstprojekt „Wildstyle“

Tobias ist stolz auf sein großes Bild mit Fisch im Meer, das jetzt an der Wand im Ausstellungsraum des neu errichteten Borgori-Waldes im Frankfurter Zoo hängt. Heute am 7. Juni 2009 ist Vernissage des Jugendkunstprojektes „Wildstyle“ des Deutsch-Afrikanischen Jugendwerks  und die meisten jugendlichen Künstler sind anwesend, um ihre Bilder bewundern zu lassen und Fragen zur Interpretation zu beantworten.

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Familienhund Kelly - wichtiger Lebensbegleiter

von Ricarda Meiners

Genervt sah ich von meinen Hausaufgaben hoch, mein Bruder Dominik tobte mal wieder mit unserem Collie Kelly im Garten rum. Wir nennen das, was sie gerade spielten „Eisbär“, dass geht ungefähr so ab: Kelly liegt mit dem Rücken auf dem Boden und macht Geräusche wie ein Eisbär. Dominik liegt neben unserem Hund und lacht sich halb tot.

Ich bin echt froh das uns so ein toller Hund „über den Weg gelaufen ist“. Als ich meine Mutter endlich davon überzeugt hatte uns einen Hund zu holen war nur noch die Frage, welchen? Ab diesem Tag an sah man mich und meine Mutter kaum noch, entweder surften wir im Internet oder wir guckten uns Zeitschriften an, welche Hunderasse für eine Familie mit einem geistigbehinderten Sohn am besten wäre. Dann machten wir eine große Entdeckung: der Collie und der Labrador waren am besten für behinderte Kinder. Meine Mutter machte große Augen, denn sie dachte das Collies eigentlich ein bisschen aggressiv wären. Zuerst dachten wir an einen Therapiehund, doch als wir die Preise sahen vergaßen wir diese Idee schnell. Doch das Glück schien mit uns zu sein. Meine Oma rief an und sagte uns, dass ein Nachbar von ihr seinen neun Monate alten Collie loswerden wollte. 

Kelly1


Wir nannten unseren neuen Hund Kelly, der sich auch schnell an uns gewöhnte. Für mich ist sie der beste Hund auf der ganzen Welt, da ich auch keine Angst davor haben muss, dass sie auf einmal zubeißt.
Der Collie ist ein sensibler Hund, dem die Rangfolge egal ist. Er braucht viel Bewegung und er muss immer gefordert werden, doch er ist ein Super-Familienhund. Es gibt die amerikanischen und die englischen Collies, die englischen haben etwas längeres Fell und machen sich nicht so gerne dreckig, und bleiben immer dicht bei ihrem Herrchen. Die amerikanischen haben nicht so viel Fell doch es reicht trotzdem aus, dass sie wunderschön aussehen. Unsere Kelly ist so eine und darum ist sie auch das Gegenteil des englischen Collies. Sie liebt es, sich mit einem anderen Hund im Dreck zu wälzen oder durch ein Schlammloch zu rennen.

Meine Mutter regt sich zwar dann doch ein kleines bisschen auf, dass es wieder so dreckig im Haus ist, aber Dominik und ich lachen nur darüber.

Kelly1
Mittlerweile bemerkte Kelly, dass ich ihr und Dominik beim Spielen zusah und kam mich schwanzwedelnd begrüßen. Doch dann rannte sie wieder zu meinem Bruder zurück, um mit ihm weiterzuspielen, mein Bruder zog ihr die Beine weg, sodass sie auf ihre gelbe Decke fiel und leckte ihm dann das Gesicht ab.
Ich beugte mich wieder zu meinen Hausaufgaben, und überlegte, ob ich es wohl auch schaffen würde meine Familie zu einem zweiten Collie zu überreden.

Ricarda Meiners,13 Jahre

(Schwester von Dominik Meiners (vom fraX-Syndrom betroffen)
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René

René geb. 08.06.1976 .


René ist, obwohl er noch zwei Brüder hat, gerne für sich.
Schon in der Schule schloss er sich so gut wie nie anderen Kindern an, sondern den jeweiligen Lehrer/innen. So war es dann auch in der Werkstufe am Ende der Schulzeit. Wo der Lehrer hinging, war auch René. Setzte sich der Lehrer, setzte sich René, usw. ......

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